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Burghard Alkmar 3. Martin Traugott, Sohn von VII 12, geb 7. 10. 1874 in Schollene, gest. 30. 8. 1946 in Wernigerode, verh. 7. 8. 1918 in Potsdam mit Martha Leonhard (geb. 7. 2. 1885 in Berlin, Witwe des am 17. 9. 1914 gefallenen Hauptmanns Alfred Nowack, Tochter des Fabrikbesitzers Max Leonhard und seiner Frau Margarethe, geb. Kauffmann). Dorfschule und Unterricht beim Pastor Gerner in Schollene, Gymnasien Stendal und Wernigerode, Abiturientenexamen 1894. Rechtsstudium in Göttingen, München und Berlin, 1897 Referendarexamen. Januar bis April 1898 Referendar in Gardelegen, dann verabschiedet und zum Studium der Medizin übergegangen. Medizinstudien in Freiburg und Kiel, Juli 1902 medizinisches Staatsexamen und März 1904 Dr. med. in Freiburg i. B. 1902-04 Assistenzarzt am Städtischen Krankenhause in Konstanz, dann auf 6 Wochen Schiffsarzt des Norddeutschen Lloyd, 1904-05 Volontärarzt an der Universitäts-Frauenklinik der Charité in Berlin. 1905-09 als Assistenzarzt der Universitätsklinik in Kiel von den Professoren Wert und Pfannenstiel als Frauenarzt ausgebildet. 1. 6. 1909 vom Provinzialausschuß der Provinz Sachsen durch den Landeshauptmann Freiherrn v. Wilmowski mit der ärztlichen Leitung der Landesfrauenklinik in Magdeburg betraut. Während des Weltkrieges als landsturmpflichtiger Arzt in verschiedenen Hilfslazaretten Magdeburgs als ordinierender Chirurg neben seiner Tätigkeit als Direktor der Landesfrauenklinik beschäftigt. Obwohl er schon von Kindheit an sich lebhaft zu den Naturwissenschaften hingezogen fühlte, so stand dem Einschlagen einer entsprechenden Berufslaufbahn zunächst die Familientradition entgegen. Erst nach Abschluß seines juristischen Universitätsstudiums konnte er unter Billigung seines Vaters das medizinische Studium beginnen und damit nach der ihn nicht befriedigenden Beschäftigung mit der Rechtswissenschaft dem ihm entsprechenden Lebensberuf zustreben. Als Direktor der Landesfrauenklinik in Magdeburg fand er eine glückliche und reiche Gelegenheit zur Betätigung seiner Kunst, nicht nur als ärztlicher Berater und Operateur, sondern auch als geburtshilflicher Lehrer.
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