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Falkenberg, seit 1354 Lehen des Bistums Lebus, wurde 1894 vom Ritterschaftsdirektor Joachim VII. v. Alvensleben auf Sülldorf aus dem Besitz der Freiherren v. Cramm erworben und gehörte 1945 seinem Sohne Udo XIV. Es liegt mit dem dazu gehörenden Arensdorf zwischen Berlin und der Oder bei Fürstenwalde, rings umgeben von historischen Sitzen der Mark Brandenburg, denen Fontane in seinen ,,Wanderungen" ein Denkmal setzte. Zu den früheren Lehnsträgern Falkenbergs gehörten die Ihlow und Burgsdorff. Das Wohnhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts besaß gute Proportionen und eine feine Fassadengliederung. Der Ausbau des Dachgeschosses erfolgte 1900. Eindrucksvoll wirkte vormals der in die Forsten übergehende Landschaftspark mit seiner Allee mächtiger Eichen. Da im Kampfgebiet des Berliner Vorfeldes gelegen, hatte Falkenberg 1945 Kriegsschicksale von äußerster Härte zu erdulden. Viele Gebäude gingen durch Beschießung zugrunde. Aus dem 1903 erweiterten Gutshause wurde, wie nach Sozialisierung solcher Besitzungen häufig, das Zentrum herausgebrochen, um die derart getrennten Hälften für Siedlerwohnungen zu verwenden. Erhalten blieb Falkenbergs mittelalterliche Dorfkirche mit friderizianischem Turm.
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