Wappen
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Wappensage

Die erste Fahne soll führen Graf Alvo aus Brunes Land,

auf dass alle Welt mag spüren wie stark ihm Herz und Hand!

Hoch führt die erste Fahne Graf Alvo beim Krönungsamt,

des edlen Geschlechts Ahne, das seinem Leben entstammt.

Und als das Sanktus ertönte im Lateranischen Dom,

und als Herr Karl war gekrönet zum Deutschen Kaiser von Rom

da nahm er drei weisse Rosen, der reinen Ehre Bild,

und schmückt mit dem makellosen Grafen Alvo Schild.

Männliche Herzen für eiserns Hemde,

zagende Seelen die Schilde sind fremde.

Der Schild ziemt mit Rechten nur edlen Gesellen,

er hasset und scheut die zur Schande sich stellen.

Gott, dass man die Schilde nie finde bei feigen Gesellen,

er will, das die Seinen bei allen Gemeinen voll Tugend erscheinen.

Dem Argen, dem Feigen, dem unfrommen Schelme

Ziemen nicht Schilde und taugen nicht Helme.

Der Schild ist nur da, um Ehre zu wecken,

nicht Schande zu decken.

Wer furchtsam erbleichet, die Ehre entweichet,

die Schande ihn erreichet!

So hat den kühnen Helden der grosse Karl bedacht,

wie alte Sagen melden, für manche Tat der Schlacht.

Noch heute blühen die Rosen in Alvenslebens Schild,

der Ehr, der makellosen, uraltes Silberbild.

Erklärung zum Wappenspruch:

Stryde:

Streite für das gegebene Wort auch als Christen sind wir angehalten für unser Wort zu stehen, nicht einfach unseren Glauben wegzuwerfen oder verleugnen, wenn es mal schwierig wird. Paulus sagt: Lebt ein weises Leben - also: Steht zu eurem Wort!

Lyde:

Leide für den Hort des Überlieferten; Ein Hort ist ein Schatz Martin Luther hat einmal gesagt: “Woran Du dein Herz hängst, das ist dein eigentlicher Schatz” Das heißt: für den Hort des Überliefern, des von altersher weitersagen, des Evangeliums zu leiden, das habe viele Christen- seit den Anfängen getan. Doch wie Christus selbst gelitten hat, ist er am Ende doch der Sieger geblieben. “Die mit Tränen sähen, werden mit Freuden ernten” PS. 126,5

Myde:

Meide für die angestammte Erde Zunächst habe ich überlegt, ob dieser Satz so richtig ist-- was könnte es bedeuten? Ich stelle mir vor: die angestammte Erde, das ist der Besitz den uns Gott anvertraut hat. Selbst wenn er über Jahrhunderte im Besitz einer Familie ist, so ist diese ”angestammte Erde” doch nur von Gott geliehen- anvertraut um sie zu bewahren und zu bebauen. Das ist eine große Verantwortung und deshalb sind wir angehalten alles zu meiden um diese Erde, diesen Besitz zu zerstören.

109. Familien Tag zu 29.09.2002 Asseburger Patronatskirche zu Meisdorf

 

Die Entstehungsgeschichte des Wappens steht unter den Familiensagen